Grünalge Ulva

 

 


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Die flächige Grünalge Ulva (Meersalat) und die röhrenförmige Enteromorpha (Darmtang) sind nahe verwandt. Ihre weltweit in der Gezeitenzone vorkommenden Arten werden heute alle in der Algengattung Ulva aufgeführt. Die flächigen Ulva-Arten besiedeln die untere Gezeitenzone, Ulva-Arten vom Typ Enteromorpha die obere Gezeitenzone.

Diese Algen haben nur zwei Zellschichten. Bei Enteromorpha umschließen die Zellschichten röhrenförmig einen oft gasgefüllten Innenraum, und daher treibt Enteromorpha leicht auf. Die Artbestimmung innerhalb der Ulva– und Enteromopha-Gruppen ist schwierig, und im allgemeinen Sprachgebrauch belässt man es am besten bei „Ulva sp.“ (irgendeine Art ist gemeint). Mit Haftscheiben sind die Algen auf dem Felsboden verankert. Es gibt Gameten (zweigeißlig) entlassende Exemplare und Sporen (viergeißlig) entlassende Exemplare, die äußerlich alle gleich aussehen und über einen „isomorphen Generationswechsel“ mit einander verbunden sind. Die Entlassung der Gameten und Sporen erfolgt bei Springniedrigwasser alle 2 oder 4 Wochen, und der Vollmond synchronisiert alle 4 Wochen diese lunare Fortpflanzungsrhythmik, wie bei vielen Tieren der Gezeitenzone.

Ulva lässt sich leicht in Tankkultur an Land mit Luftumwirbelung züchten, die freischwebenden Thalli zerteilen sich selbst. Ulva als Nahrungsmittel spielt in Fernost im Vergleich zur Rotalge Porphyra (japanisch: Nori) oder Laminaria (japanisch: Kombu) keine große Rolle, wird aber in Chile und Peru sowie auf den Philippinen und in Indonesien als Meeresgemüse gegessen.

Ulva kommt luftgetrocknet in den Handel.